Was macht Trauern so schwer?

„Den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andren muss man leben!“ – Mascha Kaléko

Jeder kennt das riesige schwarze Loch, das der Tod eines geliebten Menschen ins eigene Leben reißt. Dabei setzt dieser nur seine Reise auf einer anderen Route fort. Für uns aber ist er wie ausgelöscht. Wie heilsam kann in diesem Moment ein Lebenszeichen von ihm sein oder die Nachricht, dass es ihm gut geht und er mich noch immer in seinem Herzen trägt.

Was bringt Mitgefühl?

„Wer ein hungriges Tier füttert, nährt seine eigene Seele.“ – Charlie Chaplin

Ist es nicht im Grunde ganz leicht und natürlich, mit anderen Geschöpfen – egal ob Mensch oder Tier – mitzufühlen? Merken wir das nicht daran, dass wir uns angehoben und lebendig dabei fühlen? Und doch ist unser Leben oft so voll von anderen, scheinbar viel wichtigeren Dingen, dass wir die schönsten Geschenke im Leben versäumen. Die gute Nachricht: Wir können das ändern – sofort.

Wann leben wir eigentlich?

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ – Albert Einstein

Die Vergangenheit können wir zwar erinnern und dadurch zu einem gewissen Leben erwecken, aber wirklich Leben ist das nicht. Und die Zukunft? Sie existiert lediglich in unseren Vorstellungen. Wirklich Leben ist das auch nicht – so faszinierend und inspirierend die Beschäftigung mit ihr auch sein mag. Leben – also wirkliches, volles Erleben – findet immer nur im jetzigen Moment statt, in dem mit Eckhart Tolle berühmt gewordenen “Hier und Jetzt”. Wenn Vergangenheit und Zukunft aber einen großen Raum in unserem Leben einnehmen, dann bleibt nicht viel Platz für echtes Leben.

Lieben uns unsere Haustiere?

„Der größte Schauspieler der Welt ist mein Hund. Wenn er Hunger hat, tut er so, als ob er mich liebt.“ – Marlon Brando

Was ist Liebe denn überhaupt? Wir alle wollen ohne Bedingungen geliebt werden, einfach nur so. Können wir tatsächlich so lieben oder erwarten wir nicht doch Gegenleistungen in irgendeiner Form. Wer liebt, möchte z.B. gern fühlen, dass seine Liebe erwidert wird. Und ist es nicht so, dass wir auch einander brauchen, wenn wir meinen zu lieben? Das mag auf unsere Haustiere zutreffen, aber ganz genauso auf uns. Und wie sehr Tiere fühlen können und uns lieben, zeigt sich immer wieder in der Tierkommunikation.

Dein Leben ist, wie du die Prioritäten setzt

„Es kommt im Leben nicht darauf an, wie groß dein Haus, wie schnell dein Auto oder wie hoch die Zahl deines Bankkontos ist. Es kommt einzig und alleine auf die Momente an, die du nie mehr vergisst, mit den Menschen, die du liebst!“ – Debby Schlenther

Diesen Worten ist wenig hinzuzufügen, außer vielleicht dieses: Wie leicht geschieht es, dass wir wir diesen Momenten nicht unsere ganze Aufmerksamkeit schenken – die Aufmerksamkeit, die sie erst richtig wertvoll für uns machen.