Was macht Trauern so schwer?

„Den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andren muss man leben!“ – Mascha Kaléko

Jeder kennt das riesige schwarze Loch, das der Tod eines geliebten Menschen ins eigene Leben reißt. Dabei setzt dieser nur seine Reise auf einer anderen Route fort. Für uns aber ist er wie ausgelöscht. Wie heilsam kann in diesem Moment ein Lebenszeichen von ihm sein oder die Nachricht, dass es ihm gut geht und er mich noch immer in seinem Herzen trägt.

Das Leben ist schön – trotz allem

Kein Leben verläuft ohne Herausforderungen, manche davon sind groß oder sogar riesig, und gefühlt geht dann gar nichts mehr in unserem Leben. Dann brauchen wir etwas, das uns das Herz wieder öffnet. Nimm dir 5 Minuten Zeit für die Sprache des Herzens – Musik.

Wann leben wir eigentlich?

„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ – Albert Einstein

Die Vergangenheit können wir zwar erinnern und dadurch zu einem gewissen Leben erwecken, aber wirklich Leben ist das nicht. Und die Zukunft? Sie existiert lediglich in unseren Vorstellungen. Wirklich Leben ist das auch nicht – so faszinierend und inspirierend die Beschäftigung mit ihr auch sein mag. Leben – also wirkliches, volles Erleben – findet immer nur im jetzigen Moment statt, in dem mit Eckhart Tolle berühmt gewordenen “Hier und Jetzt”. Wenn Vergangenheit und Zukunft aber einen großen Raum in unserem Leben einnehmen, dann bleibt nicht viel Platz für echtes Leben.