Wie sieht es im Jenseits aus?

Dies ist eine beliebte Frage meiner Klienten, die gern wissen würden, wie sie sich die geistige Welt vorstellen können. Gern frage ich die Verstorbenen dazu, wie sie die Welt um sich herum wahrnehmen und bekomme dazu teils identische, teils unterschiedliche Antworten.

Die richtigen Worte finden

Die Frage, wie es im Jenseits wirklich aussieht, ist meiner Meinung nach nur schwer und unzulänglich zu beantworten. Wie können wir etwas in Worte fassen, was wir erstens nicht selbst sehen können und was zweitens maßgeblich von der Wahrnehmung des Verstorbenen abhängt? Denn es scheint wirklich so zu sein, dass wir in der geistigen Welt genau das vorfinden, beziehungsweise sie so erleben, wie wir sie uns vorgestellt haben. Wenn du dir also überlegst, dass du im Jenseits endlich dein hübsches Tiny House haben möchtest, wirst du es dort vorfinden!

Beispiele von Schilderungen des Jenseits

Dennoch möchte ich ein paar Beispiele nennen, wie Verstorbene mir ihr Umfeld gezeigt haben. Eine alte Dame beispielsweise, die ein echter Familienmensch war, sendete mir das Bild einer großen, geselligen Kaffeetafel, an der sie mit ihren Angehörigen zusammensaß und lachte und Kuchen aß. Ich spürte, dass sie mitteilen wollte, dass sie nicht allein und in guter Gesellschaft ist und sie genau das liebte – was auch stimmte. Ein junger Mann gab mir zu verstehen, dass er sich eine Art Zimmer in der geistigen Welt erschaffen konnte, in das er sich zurückzog, wenn er für sich allein sein wollte. Eine stets im Leben hilfsbereite Dame hatte im Jenseits eine entsprechende Aufgabe und half anderen, frisch “angereisten” Seelen, sich zurechtzufinden. Ein Jugendlicher zeigte mir, dass er aktuell gar nichts tut und am liebsten einfach nur chillt. Ja, sagte seine Mutter – meine Klientin – mir, das passt total!

Es kommen Bilder und Gefühle

Die Bilder, die ich dazu empfange, sind meist unscharf, neblig oder wie in Watte gehüllt. Mit ihnen verbunden sind immer Gefühle, die der Verstorbene mitschickt. Es ist wirklich schwer in Worte zu fassen und obendrein natürlich nicht beweisbar. Beweisbar sind jedoch andere verstorbene Angehörige oder Freunde, die dem Verstorbenen nahe standen und sich über den Weg ebenfalls zeigen können. Dies freut mich immer sehr für meine Klienten, so dass ich die Frage, wie es dort aussieht, ganz gerne stelle.

Fazit: Wir wissen es nicht

Die geistige Welt ist riesig, mehrdimensional und vielschichtig. Es ist weniger eine Frage von Orten, sondern von Frequenzen, die die verschiedenen Ebenen voneinander unterscheiden. Letztendlich kann ich nur sagen: Wir hier unten wissen letztendlich nicht, wie es in der geistige Welt wirklich aussieht und werden es erst erfahren, beziehungsweise uns erinnern, wenn wir selbst dorthin zurückgekehrt sind und sie auf unsere Weise erleben.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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